My Life – My Story

Maybe you know my name – but you don't know my story (:

Edvard – Mein Leben, meine Geheimnisse 24. Oktober 2012

Filed under: -Buchkritiken- — Jana :) @ 18:27

Das erste, was mir an diesem Buch auffiel, war das Cover. Es sprach mich sofort an, ich las den Klappentext und dachte mir: „Uii, ein Jugendbuch aus der Sicht eines Jungen!“ Ich konnte mir noch nichts Genaueres darunter vorstellen, trotzdem beschloss ich es zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte ist einfach. Es geht hauptsächlich um die alltäglichen Katastrophen eines fast-15-Jährigen. Unerwiderte Liebe, nervende Eltern, Mobbing in der Schule,  ein Körper, der nicht so ist, wie er sein sollte. Doch Edvard will nicht kampflos aufgeben und so beschließt er bei Facebook eine neue Identität anzunehmen. Aus Edvard, dem ewigen Loser wird so Jason, der amerikanische Austauschschüler. Und plötzlich interessiert sich Constanze, die er als Edvard ewig vergeblich angehimmelt hat, für seine 2. Identität Jason. Aber, wie sollte es auch anders sein, zieht diese harmlose 2. Identität viele dramatische Folgen nach sich. Vor allem als Edvard Jason sterben lässt und dabei nicht mit dem Mitgefühl und dem Eifer von Constanze rechnet. Und dann ist da ja noch das Problem mit dem komischen Nachbarn namens Tannenbaum und seinem doofen Pudel, für die Edvard zum ersten Mal in seinem Leben aktiv Initiative ergreift.

Dieses Buch ist kurzweilig, witzig und skurril, aber niemals albern. Es beschreibt unvorhergesehene Wendungen mitten aus dem realen Leben. Es ist das beste Training für die Lachmuskeln, denn Edvards Erlebnisse sind einfach zum Schreien komisch und durchgehend super unterhaltsam. Die Sprache und der Stil sind ansprechend und vermitteln durch die Art in Blogbeiträgen zu schreiben trotzdem den Schreibstil eines 15-Jährigen. Man hat das Gefühl mitten in Edvards Leben zu stecken. Es ist ein wunderbares Gute-Laune-Buch, das nicht nur für Jugendliche sondern auch für Erwachsene wunderbar geeignet ist. Durch das offene Ende spinnt sich jeder Leser ein eigenes Ende zusammen, solange bis vielleicht bald noch ein zweiter Teil erscheint und alles auflöst.

 

J <3 – selbstverfasst

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„Küss den Wolf – Rotkäppchens zauberhafte Lovestory“ 21. Oktober 2012

Filed under: -Buchkritiken- — Jana :) @ 11:49

„Küss den Wolf – Rotkäppchens zauberhafte Lovestory“ ist schon das 3. Buch von Gabriella Engelmann, welches ich lese. Schon von „Hundert Jahre ungeküsst“ und „Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid“ war ich total begeistert. Normalerweise bin ich kein Fan von Märchen, aber diese Bücher fesseln mich immer wieder aufs Neue.

Bei „Küss den Wolf“ wusste ich bis zum Ende nicht, wie alles ausgehen soll, was dazu führte, dass ich das Buch kaum noch weglegen konnte. Der lockere Schreibstil der Autorin macht das Lesen besonders angenehm und unkompliziert. Dass Teilweise phantastische Gestalten auftauchen, beeinträchtigt den realitätsnahen Kriminalfall keineswegs. Die Protagonistin ist einfach gestrickt und ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren. Die wenigen Kapitel aus der Sicht des „Bösewichts“ lassen einen Einblick auf die „andere Seite“ zu. Die ganze Geschichte wirkt weniger märchenhaft, als die vorherigen. Die wesentlichen Elemente Rotkäppchens (Großmutter, Enkelin mit „roter Kappe“, Wolf etc.) sind aber natürlich enthalten.

Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf, das neue Märchen „Goldmarie auf Wolke 7 – eine himmlische Liebesgeschichte“ zu lesen.

 

Weitere Bücher von Gabriella Engelmann:

Cinderalla undercover – Aschenputtels wahre Geschichte

Hundert Jahre ungeküsst – Dornröschens bittersüße Liebesgeschichte

Weiß wie Schnee, Rot wie Blut, Grün vor Neid – Ein mörderischer Schneewittchenroman

Goldmarie auf Wolke 7 – Eine himmlische Liebesgeschichte

 

Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern:

http://www.engelmann-lesen.de

J <3 – selbstverfasst

 

Buchkritiken (: 18. Oktober 2012

Filed under: -Buchkritiken- — Jana :) @ 18:31

So hallo,

da ich für die örtliche Bücherei neuerdings Buchkritiken schreibe,

dacht ich mir, vielleicht interessiert jemand da draußen in der großen Welt auch noch

UND DESWEGEN

hab ich beschlossen, meine Kritiken auch immer hier zu posten. :)

hoffentlich gefällen sie euch… ;)

J<3

 

Die Geschichte vom Marmeladenglas & den zwei Bier 16. Oktober 2012

Filed under: Geschichten <3 — Jana :) @ 18:25

Wenn Du dich überfordert fühlst, wenn 24 Stunden an einem Tag nicht mehr reichen, dann erinnere Dich an die Geschichte von dem Marmeladenglas und den zwei Bier.

– – –

Ein Philosophie-Professor stand vor seinem Kurs und hatte ein kleines Experiment vor sich aufgebaut: Ein sehr großes Marmeladenglas und drei geschlossene Kisten. Als der Unterricht begann, öffnete er die erste Kiste und holte daraus

Golfbälle hervor, die er in das Marmeladenglas füllte. Er fragte die Studenten, ob das Glas voll sei. Sie bejahten es.

Als nächstes öffnete der Professor die zweite Kiste. Sie enthielt M&Ms. Diese schüttete er zu den Golfbällen in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die M&Ms rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Daraufhin öffnete der Professor die dritte Kiste. Sie enthielt Sand. Diesen schüttete er ebenfalls in den Topf zu dem Golfball-M&M-Gemisch. Logischerweise füllte der Sand die verbliebenen Zwischenräume aus. Er fragte nun ein drittes Mal, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig „ja“.

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor, öffnete diese und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

„Nun“, sagte der Professor, als das Lachen nachließ, „ich möchte, dass Sie dieses Marmeladenglas als Ihr Leben ansehen.

Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllen würden.“

Er fuhr fort: „Die M&Ms symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles Andere, die Kleinigkeiten.“

„Falls Sie den Sand zuerst in das Glas geben“, schloss der Professor, „hat es weder Platz für die M&Ms noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.“

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.
Der Professor schmunzelte: „Ich bin froh, dass Sie das fragen. Das zeigt Ihnen, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz für ein oder zwei Bier.“

Einfach eine wunderbare Geschichte – J<3

 

What makes you beautiful 14. August 2012

Filed under: _Music_ — Jana :) @ 18:38

Du bist unsicher
Warum eigentlich?
Wenn du durch die Türe kommst, drehen sich alle nach dir um
Du brauchst keine Schminke,
um etwas zu verstecken,
dass du so bist wie du bist ist genug.

Jeder andere im Raum kann es sehen.
Jeder außer dir.

Baby, du bringst Licht in meine Welt wie niemand sonst.
Die Art wie du deine Haare zurückwirfst, haut mich um.
Aber wenn du den Boden anlächelst, dann merkt man sofort:
Du weißt es nicht.
Du weißt nicht, dass du schön bist.
Wenn du nur sehen würdest, was ich sehe,
dann würdest du verstehen, warum ich dich so verzweifelt begehre

Gerade jetzt schaue ich dich an und kann es gar nicht fassen
Du weisst es nicht
Du weißt nicht, dass du schön bist.
Aber das ist es gerade, was dich so schön macht.

*

One direction – What makes you beautiful

J <3

 

mit der Zeit… 29. Juli 2012

Filed under: Short texts about life — Jana :) @ 19:31

Mit der Zeit lernst du,

… dass eine Hand halten nicht dasselbe ist, wie eine Seele zu fesseln.

… dass Liebe nicht Anlehnen bedeutet & Begleiten nicht Sicherheit.

… dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen.

Du beginnst deine Niederlagen erhobenen Hauptes & mit offenen Augen hinzunehmen.

Du lernst nur dir selbst zu vertrauen, weil es sonst niemand wert ist.

Du merkst, dass Menschen, die du liebst, am Ende die sind, die dich am meisten verletzen.

Mit der Zeit erkennst du, dass sogar Sonnenschein brennt, wenn du zu viel davon abbekommst.

J <3

 

Tod einer Unschuldingen 23. Juli 2012

Filed under: Geschichten <3,Short texts about life — Jana :) @ 16:23

Mama,

Ich ging zu einer Party,
ich erinnerte mich, was Du sagtest.
Du ermahntest mich, nicht zu trinken,
also trank ich Soda stattdessen.
Ich war richtig stolz
so wie du es mir vorausgesagt hattest.
Ich habe nicht getrunken, um dann fahren zu können,
obwohl mir die anderen sagten, es sei nichts dabei.
Ich weiß, ich tat das Richtige,
ich weiß, du hast immer Recht.
Nun ist die Party zuende und alle fahren sie fort.
Als ich in meinen Wagen stieg,
wusste ich, ich würde rasch nach Hause fahren,
weil Du mich so erzogen hast,
verantwortungsbewußt und lieb.
Ich fuhr also los, aber als ich auf die Straße auffuhr,
sah mich der andere Wagen nicht,
er fuhr einfach über mich drüber.
Als ich auf dem Asphalt lag,
hörte ich den Polizisten sagen:
“Der andere Typ war betrunken.”
Und nun bin ich es, die bezahlen wird.
Ich liege hier sterbend,
Ich wünsche du wärst hier.
Wie konnte das geschehen?
Mein Leben zerplatzt wie ein Ballon.
Überall um mich ist Blut,
das meiste davon ist meins.
Ich höre den Arzt sagen:
„Bald wird sie sterben.“
Ich wollte dir nur sagen,
ich schwöre, ich habe nichts getrunken.
Es waren die anderen,
sie andere haben nicht nachgedacht.
Er war wohl auf derselben Party wie ich.
Der einzige Unterschied ist: er hat was getrunken.
Und ich werde sterben.
Warum betrinken sich die Leute?
Es kann ein ganzes Leben zerstören.
Jetzt fühl ich heftige Schmerzen.
Es sticht wie ein Messer.
Der Typ, der mich anfuhr, der geht,
und ich denke das ist nicht fair.
Ich liege hier im Sterben.
Und alles, was er kann, ist zu starren.
Sag meinem Bruder, er soll nicht weinen,
schreibt “Papas Mädchen” auf mein Grab.
Jemand hätte ihm sagen sollen:
kein Alkohol hinter dem Steuer.
Wenn sie es im bloß gesagt hatten,
wäre ich noch am leben.
Mein Atem wird kürzer,
ich bekomme solche Angst.
Bitte weine nicht um mich!
Du warst immer da als ich dich brauchte.
Ich habe nur noch eine letzte Frage
Bevor ich mich verabschiede.
Ich bin nicht betrunken gefahren,
also warum bin ich diejenige, die stirbt?
J <3